Konfirmation

Die Konfirmation

Liebe Eltern, liebe Konfis,

jedes Jahr feiern wir in unserer Gemeinde die Konfirmation, und wir freuen uns über alle, die diesen Weg mit uns gehen.

Wer wird eingeladen?
Eingeladen sind alle getauften Jugendlichen. Einige Monate vor Beginn der Konfi-Zeit bekommt ihr eine persönliche Einladung von uns.

Und wenn ihr noch nicht getauft seid, aber trotzdem dabei sein möchtet?
Kein Problem, die Teilnahme ist auch ohne Taufe möglich.

Ich will mich konfirmieren lassen, wieso muss ich getauft sein?
Die Konfi-Zeit ist im Grunde Taufunterricht. Wer als Kind getauft wurde, konnte sich damals ja noch nicht selbst dafür entscheiden.
In der Konfi-Zeit setzt ihr euch nun bewusst mit dem Glauben auseinander, in den ihr damals hineingetauft wurdet.

Am Ende steht die Konfirmation.
Dort sagt ihr selbst: „Ja, ich möchte zu Gott und zur Kirche gehören."
Genau das bedeutet Konfirmation: die Bestätigung der eigenen Taufe.

Wer noch nicht getauft ist und sich während der Konfi-Zeit taufen lassen möchte, kann das im Laufe des Jahres tun und wird dann gemeinsam mit allen anderen im Konfirmationsgottesdienst konfirmiert.
Mehr dazu findet ihr auf unserer Seite zur Taufe.

Hier geht's zur Konfirmation 2026

Haben wir dein Interesse zur Konfirmation geweckt? 🙌

Die Konfi-Zeit in Wathlingen ist mehr als Unterricht.
Sie ist ein Jahr voller Gespräche, Gemeinschaft und gemeinsamer Erlebnisse.

Wir freuen uns auf jeden Jugendlichen, der diesen Weg mit uns gehen möchte.
👉 Informationen zur Konfi-Zeit und Anmeldung

Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
 

Römer 8,38–39

Sie haben Fragen? Wir haben Antworten!

Bei der Konfirmation (lat. confirmatio: Befestigung, Bekräftigung, Bestätigung) bekennen junge Menschen ihren christlichen Glauben in einem feierlichen Segnungsgottesdienst.
Sie bestätigen ihre Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinde, die durch die vorangegangene Taufe – oft im Säuglings- oder Kleinkindalter, teilweise auch kurz vor der Konfirmation – bereits besteht.
Weil junge Menschen mit 14 Jahren religionsmündig sind, werden sie in diesem Alter konfirmiert.
In der Konfirmandenarbeit bereiten sich die Kinder und Jugendlichen darauf vor. Die Konfirmation wurde in der evangelischen Kirche zur Zeit der Reformation eingeführt.

Im Alter von 14 Jahren sind die Jugendlichen religionsmündig und erhalten damit alle Rechte innerhalb der evangelischen Kirche. Wer später einmal eine Patenschaft übernehmen möchte, muss konfirmiert sein.

Erst einmal nichts. Sowohl die Konfirmandenarbeit als auch der Gottesdienst zur Konfirmation sind für die Kinder und Jugendlichen kostenlos. Dies gilt auch, wenn die Eltern nicht Mitglied der Kirche sind.

Für die private Feier im Anschluss jedoch muss jede Familie selbst aufkommen.

In der Regel in dem Jahr, in dem es seinen 14. Geburtstag feiert.

Die Konfirmand*innenzeit beginnt für die Jugendlichen im Laufe des 7. Schuljahres und erstreckt sich kontinuierlich über mindestens zwölf Monate.
Sie schließt in der Regel mit der im 8. Schuljahr stattfindenden Konfirmation ab, die zwischen Ostern und Pfingsten gefeiert werden soll.

Für die Teilnahme an der Konfirmandenarbeit und der Konfirmation ist eine Anmeldung notwendig.

In der Regel wird erwartet, dass die Jugendlichen regelmäßig Gottesdienste besuchen – oft auch mitgestalten

Grundsätzlich ja. Wenn du mit deinen Mitschülerinnen oder Mitschülern konfirmiert werden möchtest, aber zu einer anderen Kirchengemeinde gehörst, ist ein Wechsel des Konfi-Kurses meist problemlos möglich.
Wichtig ist, dass sich deine Eltern frühzeitig mit den Pfarrämtern beider Gemeinden in Verbindung setzen und das Organisatorische regeln.

Aber Achtung: Es kann sein, dass die Vorbereitungszeit auf die Konfirmation in der Nachbargemeinde zwei Jahre dauert.
Dann ist eine Anmeldung eineinhalb Jahre vor der Konfirmation natürlich zu spät.

Die Konfirmation findet in der Regel in einem regulären Gemeindegottesdienst in der Zeit kurz vor oder nach Ostern statt. Lange galt der Palmsonntag, der Sonntag vor Ostern, als traditioneller Konfirmationssonntag, da dieser Termin mit der Entlassung der Jugendlichen aus der Volksschule und dem Beginn der Lehre zusammenfiel.

Der Konfirmationsgottesdienst kann von Ort zu Ort auch variieren.
Bei uns in Wathlingen findet der Gottesdienst, in der Regel, wie folgt statt:

Der Gottesdienst beginnt mit dem feierlichen Einzug der Konfirmandinnen und Konfirmanden mit den Mitgliedern des Kirchenvorstandes und den Personen, die die Jugendlichen in der Konfirmandenarbeit in der Gemeinde begleitet haben.
Der Text der Predigt blickt auf die gemeinsame Zeit zurück, erinnert an die Taufe, benennt die Bedeutung der Konfirmation und gibt gute Wünsche für den weiteren Lebens- und Glaubensweg mit.

Im Anschluss an die Predigt bekennen die Konfirmandinnen und Konfirmanden und die Gemeinde gemeinsam ihren christlichen Glauben und antworten auf die Frage, ob sie an Gott den Vater, Sohn und Heiligen Geist glauben, weiterhin zur christlichen Gemeinde gehören und im Glauben wachsen wollen, mit den Worten: „Ja, mit Gottes Hilfe.“
Die Gemeinde bittet um den Heiligen Geist, der die Konfirmandinnen und Konfirmanden in ihrem Glauben stärken soll.

Dann treten die Konfirmandinnen und Konfirmanden in Kleingruppen an den Altar. Sie werden namentlich aufgerufen, ihr Konfirmationsspruch wird verlesen und unter Handauflegung hören sie ein Segenswort.
Dabei knien die Konfirmandinnen und Konfirmanden üblicherweise.

Im Anschluss erhalten sie ihre Konfirmationsurkunde und oft ein kleines Geschenk der Kirchengemeinde.
Den Abschluss bilden die gemeinsame Fürbitte für den weiteren Lebens- und Glaubensweg der Konfirmierten und der feierliche Auszug.

Zur Konfirmation gehört die Feier des Abendmahls.
Diese findet am Vorabend der Konfirmation statt.
In diesem Fall nehmen nur die Konfirmandinnen und Konfirmanden, teilweise auch ihre engsten Familienangehörigen an der Abendmahlsfeier teil.

Nein. Wir bitten Sie, während des Abendmahls- und des Konfirmationsgottesdienstes auf das Fotografieren und Filmen zu verzichten – das gilt auch für Smartphones, Videokameras und Ähnliches.

Stattdessen übernehmen wir als Kirchengemeinde Wathlingen das Fotografieren für Sie:
Ein damit beauftragtes Mitglied des Kirchenvorstandes hält den Gottesdienst im Bild fest.
Die Fotos veröffentlichen wir anschließend hier auf unserer Website.

Finden in einem Jahrgang mehrere Konfirmationsgottesdienste statt, veröffentlichen wir die Fotos erst nach dem letzten Gottesdienst – so bleibt die Vorfreude für alle erhalten, die erst beim zweiten oder dritten Termin konfirmiert werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Früher trugen alle zur Konfirmation schwarz.
Heute sind auch weiße oder bunte Konfirmationskleider nicht unüblich. Alle sollten sich während dieses zentralen Festes in ihrer Haut und ihrer Kleidung wohl fühlen.

Gleichwohl ist die Konfirmation durchaus ein festlicher Augenblick und deshalb würdig, nicht in der üblichen Alltagskleidung gefeiert zu werden.
Das Unwichtigste in diesem Zusammenhang ist nur eines:
Neu müssen die Klamotten nicht sein und auch nicht teuer.

Konfirmandenarbeit soll unbedingt Freude bereiten.
Schließlich stehen die Jugendlichen im Mittelpunkt dieser für sie so wichtigen Feier. Wer sich in der Konfirmandenarbeit bei uns nicht wohlfühlt, kann sich gerne einer Gemeinde anschließen, in denen beispielsweise gute Freundinnen und Freunde sich auf ihre Konfirmation vorbereiten.
Für den Wechsel ist Zustimmungsformular („Dimissoriale“) notwendig, die das Pfarramt auf Anfrage ausstellt.

Goldene bzw. silberne Konfirmation feiert man 50 bzw. 25 Jahre nach der eigenen Konfirmation.
Wenn Sie daran interessiert sind, sprechen Sie uns gerne an!